Im Interview: 4 Fragen an dr. lutz graumann

Dr. Lutz Graumann ist Nambaya Medical Expert und Inhaber von Quest-Vitality

„Die aktuellen Erkenntnisse aus Medizin und Sportwissenschaft verständlich, erleb- und vor allem umsetzbar machen. Dadurch gelingt es, maßgeschneiderte Strategien und Programme für Verhaltensänderungen zu entwickeln, die unsere Klienten in ihren Alltag implementieren können.“

Dr. Lutz Graumann weiß, wovon er spricht. Dr. Graumann ist Sportmediziner aus Leidenschaft. Sein Hobby Sport hat ihm dabei geholfen, seine Berufung zu finden. Neben der Sportmedizin besitzt er noch die Zusatzbezeichnungen Ernährungsmedizin und Chirotherapie/ Manuelle Medizin. Durch die Vielfalt an Forschungsprogrammen in den USA, Kanada und Deutschland wird er seit mehr als 10 Jahren als Kapazität im Bereich Performance Medicine und Functional Training wahrgenommen.

NAMBAYA: Du bist dafür bekannt, als Experte in Sachen optimale Regeneration und Erholung, immer auf der Suche nach neuen innovativen Gesundheitstools zu sein. Was begeistert dich an der Nambaya-Messung?

 

DR. LUTZ GRAUMANN: Das tolle an dieser Messung ist, dass sie medizinische Genauigkeit mit Alltagstauglichkeit paart. So erhalten wir wirklich genaue und aussagekräftige Kennzahlen zum Status des Herzkreislauf- und Gefäßsystems, der Atmung, der Stressbelastung, der physischen Belastung sowie der Schlafqualität und -quantität.

 

NAMBAYA: Wie setzt Du die Nambaya-Messung in deiner täglichen Arbeit ein? Du bist Mannschaftsarzt des deutschen Eishockeybundes und betreust viele Spitzensportler. Ist diese Messung ein reines „Highperformer“-Diagnostiktool oder setzt du die Messung auch beim Ottonormalverbraucher ein?

 

DR. LUTZ GRAUMANN: Dadurch dass dieses Tool wirklich alltagstauglich ist, kommt es sowohl bei meinen Spitzensportlern zum Einsatz, als auch bei den Hobbysportlern und Alltagsathleten. Was mir besonders daran gefällt ist, dass ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Erstens kann ich die Daten als Langzeit-EKGs auswerten und zweitens als Diagnostik des Lifestyles.

NAMBAYA: Du hast bereits mehrere Bücher geschrieben, in dem Buch “Regeneration” schreibst Du darüber, mit bereits kleinen Tricks und Veränderungen im Alltag jeden Tag erholter, ausgeschlafener und erfolgreicher zu werden. Was sind deine Top 3 „Daily-Hacks“?

 

DR. LUTZ GRAUMANN:

Keine Dummheiten

Sie haben wahrscheinlich schon einmal den Versuch gestartet ein Glas Rotwein oder ein Bier am Abend als Stressmanagement-Instrument einzusetzen. Das ist auch vollkommen ok, weil es unsere Einschlafdauer reduziert. Aber der Preis dafür ist hoch – schockierend hoch, wenn wir uns die Messungen anschauen. Der Körper ist nach Alkoholkonsum nicht in der Lage in den Tiefschlafmodus zu gelangen, solange er noch mit der Entgiftung beschäftigt ist.

Vorsicht mit Kaffee

Die Art und Weise, wie wir mit Stimulanzien und Koffein umgehen, ist nicht immer nachhaltig. Der durchschnittliche Bundesbürger konsumiert pro Jahr etwa 150 Liter Kaffee, das sind täglich mehr als 500 Milliliter Kaffee – das Stimulanz Nummer Eins in der westlichen Welt. Und wenn wir wissen, dass Koffein im menschlichen Körper eine Halbwertszeit von etwa sechs bis acht Stunden hat und es mit einem der Rezeptoren im Gehirn konkurriert, die Müdigkeit und Schlaf erleichtern sollen, müssen wir strategische Wege finden, um diese tägliche Dosis gezielt einzusetzen. Bei meinen Klienten heißt das: Keine koffeinhaltigen Getränke nach 14 Uhr!

Einfach mal tief durchatmen

Die Atmung ist der wahrscheinlich wichtigste Weg einen schnellen Einfluss auf das autonome Nervensystem zu nehmen. Finde also deinen Weg, eine tiefe Zwerchfellatmung in deinen Alktag zu integrieren. Innerhalb von nur einer Minute, in der du tiefer aus- als einatmest wirst du deinen Vagusnerv, den Entspannungsnerv, stimulieren und damit deine Herzfrequenzvariabilität erhöhen.

NAMBAYA: Auf Grund der aktuellen Situation stehen die Zeichen der Zeit auf Digitalisierung – auch im Gesundheitsmarkt. Worin siehst du Chancen und neue Herausforderungen?

 

DR. LUTZ GRAUMANN: Die Vorteile der Digitalisierung liegen meines Erachtens in einer schnellen und unkomplizierten fachlichen Meinung. Wartezeiten und die manchmal damit verbundene verlorene, wertvolle Zeit werden reduziert. Spezialisten können immer und überall kontaktiert werden. Ich erhoffe mir zudem, dass mit der voranschreitenden Digitalisierung die im medizinischen Sektor erhobenen Daten und Befunde auch den Patienten bereitgestellt werden können. Damit würde ein wertvoller Beitrag zur Mündigkeit unserer Patienten im Gesundheitswesen geschaffen werden. Die größten Herausforderungen liegen dabei sicherlich im Bereich des Datenschutzes. Nambaya ist es schon heute gelungen, alle Kriterien der Datenschutz-Grundverordnung zu erfüllen und dennoch den Klienten unkompliziert alle Befunde zur Verfügung zu stellen.

 

Wie machen wir das möglich?

Nambaya hat erkannt, wie wichtig es ist einfache und schnelle Lösungen für den Kunden bereitzustellen.

Durch unsere Cloud-Plattformen werden Prozessschritte maximal effizient und der Kunde bekommt ein Echtzeit-Feedback zu seiner Messung. Bei der Implementierung von Technologien, ist „Einfachheit“ das Maß der Dinge. Durch einfaches Design und somit einen intuitiven Gebrauch unserer Plattformen, erleichtern wir unseren Kunden das Leben und den Umgang mit unserem Produkt.

Wir bleiben weiterhin am Puls der Zeit und planen an Strategien, wie wir künftig Künstliche Intelligenz in unsere Prozesse einbinden können.

Neben der „Einfachheit“ muss man natürlich auch das Thema „Datenschutz“ erwähnen, wenn es um digitale Lösungen geht. Da wir mit unseren Nambaya-Messungen mit Gesundheitsdaten umgehen, ist Datenschutz für uns besonders wichtig. Eine Herausforderung, die wir, wie Dr. Lutz Graumann im Interview schon geschildert hat, gemeistert haben.

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